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Der älteste Fussballverein in Mannheim

 

trägt die Farben der Stadt!

20.02.2020
VfR setzt sich mit 3:1 gegen den FC Victoria Bammental durch
Generalprobe geglückt

(mk) An einem kalten und ungemütlichen Mittwochabend präsentierten sich die Rasenspieler von Beginn an hellwach. Keine zwei Minuten waren gespielt, da netzte Harun Solak nach einer Vorarbeit von Bartosz Franke zum ersten Mal in dieser Partie ein.

 

16.02.2020
Personell gebeutelte Rasenspieler setzen sich mit 2:0 durch
Oberligisten FV Dudenhofen bezwungen

(mk) Mit einer überzeugenden und disziplinierten Mannschaftsleistung dürfte der VfR den Kulminationspunkt der Wintervorbereitung erreicht haben. Gegen den rheinland-pfälzischen Oberligisten FV Dudenhofen setzte sich die Mannschaft von Hakan Atik verdient mit 2:0 durch.

 

14.02.2020
Toptorjäger Cihad Ilhan für kommende Saison geholt
Nächster Sommertransfer perfekt

(mk) Mit Cihad Ilhan (28) hat der VfR Mannheim für die Saison 2020/2021 den nächsten Spieler an die Theodor-Heuss-Anlage gelotst. Ilhan war bereits in der Oberligarunde 2012/2013 am Ball der Rasenspieler und netzte damals 13 Mal für die Blau-Weiß-Roten ein.

DIE WICHTIGSTEN NEWS IM ÜBERBLICK

Donnerstag, 23.05.2019

Zwischen internationalen Einsätzen in Dänemark und den Niederlanden

Abteilungsleiter Sven Gadow leitet U19-Finale bei den Easter Open


Abteilungsleiter Sven Gadow (Mitte) mit Linus Röseler (links) und Michel Rieckmann (rechts) vor dem Finale der U19 bei den Easter Open im niederländischen Langenboom

(sg) "Äußerst unglücklich." Diese Worte fallen, wenn Sven Gadow an das Finale der U19 bei den Easter Open in den Niederlanden vor genau einem Jahr zurück denkt. Mit einer Bombenleistung im Viertelfinale bei der U19, wie ihm der niederländische Schiedsrichter-Beobachter bescheinigte, hatte sich der 42-jährige Mannheimer damals gemeinsam mit seinen beiden Assistenten Leon Ulrich (Niederrhein) und André Schwanebeck (Baden) in die bestmöglichste Ausgangsposition gebracht und war somit heißester Anwärter auf das Finale.

Doch wie es oftmals ist im Leben, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.  Der Einzug der deutschen Mannschaft TSV Blaustein verhinderte in letzter Sekunde eine Spielleitung beim wichtigsten Endspiel des größten Jugendturniers bei unseren europäischen Nachbarn.

"Das war schon brutal und lässt dich auch wirklich kurz in ein Loch fallen", erinnert sich Gadow an die Sekunden direkt nach dem Sieg der Deutschen im Halbfinale, als feststand, dass eine Spielleitung im Endspiel somit völlig ausgeschlossen war. Des einen Leid war des anderen Freud. Das eigentlich bereits zur Abreise bereitstehende Gespann um den niederländischen Schiedsrichter Lars van Creij kam somit quasi wie die Jungfrau zum Kinde zum Finaleinsatz, während das deutsche Schiedsrichtergespann "nur" noch im Spiel um Platz 3 zum Einsatz kam. Doch beim diesjährigen Jubiläumsturnier, zum 20. Mal fand das drittgrößte europäische Jugendturnier statt, sollte man dann doch endlich sein persönliches Ziel erreichen.

"Die Vorzeichen waren dieses Mal jedoch völlig andere", macht Gadow gleich klar, denn die Konkurrenz unter den Unparteiischen war in diesem Jahr extrem. "Ich musste bis zum Finale wirklich ein zweites deutsches Schiedsrichtergespann im Auge behalten, welches den Vorteil hatte, dass es sich hier um ein eingespieltes Team handelte, da alle drei Schiedsrichter aus dem gleichen Fussballkreis waren."

Gadow selbst hatte aus Mannheim "nur" seinen Gespannskollegen Linus Röseler vom VfL Kurpfalz Neckarau zur Seite, welcher im badischen Spielbetrieb regelmässig mit ihm durch die Lande zieht. Hinzu kam Michel Rieckmann aus dem Fussballkreis Ostbrandenburg, welcher das Trio vervollständigte. 

"Uns war klar, dass es nur über die eigene Leistung geht. Auf Fehler der Konkurrenz vom Niederrhein warten, wäre auf diesem Niveau vergebene Mühe gewesen." Und so nahm man den Kampf um das Finale an und brachte sich abermals mit einer entsprechenden Leistung für das Endspiel in Stellung. Schlagen hätte man sich nur selbst können, denn unter den besten 8 Mannschaften der U19 war dieses Mal keine deutsche Mannschaft. 

Und so stand nach den beiden Halbfinalpartien fest, dass sich im Finale Mannschaften aus England und Wales gegenüber stehen, was den Klassiker schlechthin bedeutete. Es bedeutete aber auch, dass neben den beiden deutschen Gespannen auch das niederländische bzw. italienische Schiedsrichtertrio reale Chancen auf das Finale hatten. 

Und so waren die Minuten vor der Bekanntgabe unerträglich. "Wenn du zum zweiten Mal so knapp vor diesem Finale stehst, dann willst du dieses Ding endlich auch haben", stellt Gadow seinen Willen noch einmal eindrucksvoll dar. "Ein dritter Anlauf wäre schon ziemlich unwahrscheinlich gewesen, denn schließlich werde ich nicht jünger und die Konkurrenz schläft nicht", macht der Unparteiische aus dem Mannheimer Stadtteil Vogelstang klar, der in diesem Jahr nun bereits seit 25 Jahren den Dienst an der Pfeife verrichtet. 

"Als der niederländische Schiedsrichterkoordinator die Gespanne aus Italien und den Niederlanden verabschiedete und ihnen zu ihrer Leistung gratulierte, war mir klar, dieses Mal reicht es. Oberstes Kriterium war bei der Schiedsrichterkommission Erfahrung und da ich knapp 15 Jahre älter war als mein deutscher Kollege konnte es logischerweise eigentlich nur eine Entscheidung geben", fasst Gadow die letzten Sekunden vor der Nominierung zusammen. 

"Als mein Name ertönte, schrie ich vor Freude einmal komplett durch den Raum", lacht der Mannheimer heute noch. Peinlich ist ihm seine Emotion jedoch nicht. "Absolut nicht. Ich habe direkt danach meinen Assistenten Linus Röseler in den Arm genommen und wir haben uns gegenseitig gepusht, aber auch gefeiert, dass wir es gepackt hatten."

Anerkennung in der Stunde der Entscheidung fand er aber auch für seinen deutschen Kollegen vom Niederrhein. "Er hat mit seinem Team wirklich eine starke Leistung abgerufen. Sollte er im kommenden Jahr wieder dabei sein, ist er für mich erster Anwärter auf das Finale."

So stand Sven Gadow am Abend des Ostersonntags im Stadion des S.E.S. 1937 Langenboom gemeinsam mit Linus Röseler (Baden) und Michel Rieckmann (Ostbrandenburg) und leitete das U19-Finale der Easter Open in den Niederlanden. Und da der Fußballgott sicherlich ein Einsehen mit ihm hatte, aufgrund des knappen Scheiterns im vergangenen Jahr, bekam er neben den 30 Minuten regulärer Spielzeit noch ein dramatisches Elfmeterschießen gratis dazu. 

Was bleibt nach den beiden Einsätzen bei den Easter Open? "Mehr als das U19-Finale geht eigentlich bei dieser Veranstaltung nicht. Von daher glaube ich zum momentanen Zeitpunkt nicht, dass es für mich noch einmal in die Niederlande zu den Easter Open gehen sollte, obwohl man ja immer sagt, aller guten Dinge sind drei. Ich bin wirklich dankbar dafür, zwei absolut bestens organisierte Turniere erlebt zu haben und als Schiedsrichter bis in das Finale vorgestoßen zu sein. Ich werde den Niederlanden aber trotzdem treu bleiben, schließlich findet noch der North Limburg Cup statt, bei welchem ich 2020 auch wieder angreifen möchte und ich werde in diesem Jahr erstmals im Oktober am Super Dutch Cup teilnehmen, was für mich auch ein neues Turnier bedeutet. Doch bevor es soweit ist, geht es erst einmal Ende Juli zum Dana Cup nach Dänemark."

Dana Cup? Da war doch was. 2018 stand Sven Gadow hier im Finale der U17 als 4. Offizieller. Auch hier sind die Ziele klar definiert. "Natürlich möchte ich wieder einen Schritt nach vorne machen, auch in Dänemark. Würde heissen einen Einsatz als Assistent oder Schiedsrichter in einem Finale zu erhalten, was bei über 250 Schiedsrichtern wohl nicht einfach werden dürfte. Aber im letzten Jahr hat man gesehen, was möglich sein kann und dass man niemals nie sagen sollte." Somit waren die Easter Open 2019 nach dem Dana Cup 2018 und vor dem Dana Cup 2019. Hoffen wir, dass die internationale Erfolgswelle nicht allzu schnell abebbt.



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